Chelsea auf der Suche

Veröffentlicht auf von felix-sportking-corner

Im Westen Londons läuft es nicht rund in dieser Saison. In der Liga nur Vierter, in der Champions League glücklich weitergekommen und im Carling Cup raus.

Die Gründe: Die Mannschaft kann die Philosophie das neuen Trainers André Villas-Boas nicht umsetzen. Die Defensive wackelt und die Offensive harmoniert nicht. Allerdings muss man die Frage stellen: Wie soll diese Mannschaft das vom Trainer bevorzugte 4-3-3 mit offensiven Außen spielen?

Im Sommer wurde mit Juan Mata nur ein hochklassiger Akteur für diese Positionen verpflichtet. Im gesamten Kader ist er mit Florent Malouda, der wie viele andere auch über seinen Zenit zu sein scheint, der einzige Spieler mit Weltklasseformat. Sturridge, Anelka oder Torres sind auf der Links -oder Rechtsaußenposition komplett fehlbesetzt. Auch die von Mourinho als "Untouchables" bezeichneten Drogba, Lampard und Terry spielen schlecht oder gar überhaupt nicht. Einzig und allein Cech bringt von diesen Galionsfiguren konstant gute Leistungen. Im Allgemeinen ist der Kader veraltet. Lampard, Terry, Drogba, Anelka und Co. sind oft nur noch Ersatz. Es war auf jeden Fall richtig, den Umbruch mit Spielern wie Romeu, Lukaku, David Luiz oder Mata einzuleiten. Sie alle besitzen großes Potenzial, aber sie müssen auch von den erfahreren Spielern geführt werden. Gerade in der Defensive muss der hochtalentierte David Luiz einen Kollegen haben, der ihn führt und der ihm hilft, seine Unkonzentriertheiten zu vermeiden. Aber John Terry scheint momentan nicht in der Lage dazu zu sein. Da ist es nicht verwunderlich, dass über Godìn oder Alvaro Pereira spekuliert wird.

Die Lösung: Leider ist es meiner Meinung am sinnvollsten, über Transfers nachzudenken. Diesen Winter sollte sich Chelsea aber weiter nach jungen, talentierten Spielern umsehen und den von André Villas-Boas eingeleiteten Umbruch auf jeden Fall fortführen, ansonsten sehe ich für die Zukunft meines Lieblingsklubs schwarz. Am besten wäre es, wenn man AVB in Ruhe arbeiten lässt und in seine Philosophie zu vertrauen, die ja schon bei Porto sehr erfolgreich umgesetzt wurde. Ein Wunsch von mir, der natürlich nicht besonders leicht zu verwirklichen ist.

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